Werke

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Motivation:

Das Wichtigste in der Kunst ist für mich die Authentizität eines Werkes. Das bedeutet, dass ich jedes Bild, so wie es ist, nur in dem jeweiligen Augenblick mit meinen inneren Erkenntnissen und meinem Können malen kann. Ich kann es in der Art nicht nächsten Monat und hätte es nicht letztes Jahr so malen können.

Gerne suche ich mir Themenkomplexe und arbeite an diesen bis zu einem Jahr. Wichtig sind mir neben den Flächen die Linien in einem Bild. Die Entschiedenheit der einzelnen Linie bestimmt über die Qualität und den Eindruck des Bildes. Immer wieder inspiriert mich das jeweilige Thema zu neuen Ideen. Für mich muss das gemalte auch von mir erlebt oder bei Freunden beobachtet worden sein. Nur dann können die Stimmungen und Assoziationen meiner Bilder aus meinem Inneren kommen. Ich male mit Lust, Freude und Energie. Dabei möchte ich, dass meine Bilder beim Betrachter etwas auslösen oder bewegen, bestenfalls Denkanstöße geben.

Das Schwierigste in meinem Werk ist die Disziplin, ein Thema zum Beispiel auch in einem bestimmten Format darzustellen. Die schwierigste Frage ist dabei, ob ein Bild fertig ist oder ob es noch Änderungen braucht. Oft stelle ich die Bilder noch monatelang auf die Staffelei und überlege an Einzelheiten. Wo ist es zu bewegt - wo fehlt Bewegung. Erst wenn ich mit dem Bild in allen Teilen zufrieden bin, signiere ich es.

Nirgendwo in der Zeichnung wie in der einzelnen Linie kommt die Handschrift eines Künstlers so zum Ausdruck. Keine Linie in der Zeichnung ist nur dekorativ, jede Linie hat ihren Sinn und ihre Berechtigung im Bild. Ich zeichne täglich. Ich möchte in der Zeichnung das Gewicht der Form und den Kontrast ausarbeiten. Nur so wird eine Arbeit lebendig.

Ich male, weil ich mir ein Leben ohne Malerei nicht vorstellen kann. Sie ist wie ein weiteres Sinnesorgan von mir, mein Ausdruck und meine Kommunikation mit meiner Umwelt.